Berichte aus der Presse
Windkraftanlagen 150+

Der Bau- und Umweltausschuß besuchte am Montag, den 5.12.2012 einige Windkraftanlagen in der Stadt Rhede, um die Auswirkung der "Riesen" auf das Landschaftsbild beurteilen zu können. Hier stehen einige Windräder der neusten Generation mit Höhen von 182 Metern, eine Nabenhöhe von 138 Metern und einen Rotordurchmesser von 82 Metern. Damit ist es fast doppelt so groß, wie die bisher in Drensteinfurt betriebenen Windräder. Ein Typ, der - geht es nach den beteiligten Projektentwicklern - die alten Anlagen im Stadtgebiet schon bald ersetzen könnte. Sechs der neuen Mammut-Windräder sehen die Pläne für die beiden nördlichen Konzentrationszonen im Stadtgebiet vor. Sollte der Riesen-Typ nicht zum Zuge kommen - die Stadt favorisiert ein Höhenlimit von 150 Metern - dann sehen die Planer den Bau von sechs kleineren Anlagen mit eben dieser Höhe und gleichem Rotordurchmesser von 82 Metern, sowie einer etwas kleineren Anlage mit einer Höhe von 148 Metern vor. Um für die moderne und wirtschaftliche Art der Windkrafterzeugung die nötige Akzeptanz in der Bevölkerung zu finden, hat die Stadtverwaltung die Idee eines „Bürgerwindrades“ auf den Weg gebracht. „Es ist mir wichtig, dass die Anwohner und auch die Einwohner an dem finanziellen Gewinn teilhaben können. Diese sind mit dem Anblick der Windräder konfrontiert und nicht der Investor“, teilt Werner Rohde vom Bauamt in der Sitzungsvorlage mit.
Weitere Bilder der Besichtigung unter Galerie Quellentext DJ-WN
Wilfried Voges folgt Marco Arndt
Drensteinfurt - Wilfried Voges ist neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Drensteinfurter CDU. Bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend bei Albers trat er die Nachfolge des aus beruflichen Gründen nach Bulgarien abgewanderten Marco Arndt an. Der 51-Jährge, der seit 2004 stellvertretender Vorsitzender war, wurde für zwei Jahre gewählt.Die weiteren Wahlen ergaben keine Neuerungen. Alle Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Die stellvertretenden Vorsitzenden aus den Ortsunionen Rinkerode und Walstedde sind Theres Moddick und Heinz Budde. Schriftführerin bleibt Regina Ruß. Ihre Stellvertreterin ist Renate Austermann. Als Kassierer wählte die Versammlung erneut Udo Baune und als stellvertretende Kassiererin Rita Hornung. Beisitzer sind Beate Abeln, Gabriele Kuschyk, Peter Vogt, Bernhard Dittrich, Hans Drüppel und Rodegang Elkendorf.
25 Christdemokraten nahmen an der Versammlung teil. Zu Beginn wies Wilfried Voges auf die Aufgaben eines Stadtverbandes hin, die unter anderem aus Wahlkampf und Werbung bestünden. Außerdem veranstaltet der Stadtverband „Postgespräche“ zu aktuellen oder brisanten Themen.
Der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker informierte über die Geschehnisse in Berlin und über den Wandel in der Energiepolitik. Dabei ging es vor allem um das gestern ausgelaufene Atom-Moratorium und die Ethikkommission der Bundesregierung für sichere Energieversorgung.
Quelle: WA online vom 15.06.2011 (-tif-)
Windkraftanlage unter die Lupe genommen
Bericht aus der WN vom 15.05.11
Drensteinfurt - Petrus meinte es am Sonntagmorgenwirklich nicht gut mit der Drensteinfurter CDU-Ortsunion. Diese hatte zum traditionellen Radwandertag geladen. Und auch prominente Gäste waren wie in den vergangenen Jahren wieder mit von der Partie. Oliver Wittke, Generalsekretär der NRW-CDU, und Berni Recker, CDU-Landtagsabgeordneter, schwangen sich mit rund 40 Stewwerter Christdemokraten auf die Räder, um Drensteinfurt und die umliegende Landschaft zu erkunden.
„Drensteinfurt war bisher ein weißer Fleck auf meiner Karte. Dies ist das erste Mal, dass ich hier bin. Ich bin froh, dass ich diesen Fleck nun mit Farbe füllen kann“, sagte Wittke bei der Begrüßung. Nach dem Eintrag in das „goldene Buch“ der Stadt brach der Trupp um den Vorsitzenden Wilfried Voges und Bürgermeister Paul Berlage in Richtung Ameker Berg auf. Dort sollte zunächst die Windkraftanlage von Bernd Borgmann begutachtet werden. „Gerade die Energiewende ist auch in Drensteinfurt momentan ein wichtiges Thema. Die Teilnehmer sollen die Möglichkeit haben, sich selbst einen Eindruck von einem solch imposanten Bau zu machen“, betonte Wilfried Voges.
Doch keine zehn Minuten waren die Radler unterwegs, da öffnete sich über ihnen der Himmel und entlud eine große Ladung Hagel. Das nächste Ziel der Gruppe war die Drensteinfurter Feuerwache. Die Stewwerter Wehrleute ließen es sich nicht nehmen, den Teilnehmern einen Überblick über die Aufgaben und Möglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr zu geben.
Müde, aber zufrieden erreichten die Radler am Mittag wieder die Alte Post, wo mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt war.
Bericht von Sabrina Rode
Fotos zu diesem Bericht finden Sie unter Galerie
Klausurtagung 2011
Wochenendklausurtagung der CDU-Fraktion Drensteinfurt.
Zum Wochenende trafen sich 30 Mitglieder der CDU-Fraktion mit Bürgermeister Paul Berlage und Kämmerer Ingo Herbst im Hotel `Lippischer Hof´ in Bad Salzuflen zu Etatberatungen zum Haushalt 2011 der Stadt Drensteinfurt.
In mehr als 12 Stunden Beratungszeit debattierten die CDU-Mitglieder über jede einzelne Position der 15 Produktbereiche. Besondere Sorgen bereiteten die für Drensteinfurt negativen Veränderungen beim Entwurf des Gemeindefinanzierungsgesetzes NRW 2011. Nicht nur dass Drensteinfurt bei den Schlüsselzuweisungen mit 1,7 Mio. € weniger bedacht wird, werden obendrein die ländlichen Städte und Gemeinde über die Einwohnerveredelung weiter belastet. Als drittes wird Drensteinfurt im Kreis Warendorf über den Solidarpakt bei den Sozialleistungen zugunsten der Stadt Ahlen mit weiteren 300.000 € belastet. Das Haushaltsdefizit von über 2 Mio. € ist nur über eine schrittweise Auflösung der Ausgleichsrücklage zu schaffen- die hält jedoch nur noch höchstens 2 Jahre stand.
Dadurch scheint es unumgänglich zu sein, die Grundsteuern nach dem Willen der Landesregierung auch in Drensteinfurt zumindest auf den Satz der fiktiven Hebesätze anzupassen. Klar und deutlich hieße das eine weitere Belastungen der Grundbesitzer und Mieter pro Jahr von rund 200.000 €. Das ist neben der Haushaltssicherheitsdrohung die traurige Nachricht an alle Bürgerinnen und Bürger über die für Kommunen im ländlichen Raum verheerende Finanzpolitik von rot-grün on Düsseldorf.
Weitere Schwerpunkte der Beratungen waren das weitere Vorgehen zur „Gemeinschaftsschule für Drensteinfurt" und „Unkonventionelle Gasvorkommen im Münsterland".
Am Freitagabend wurden noch einige Stunden beim gemütlichen Beisammensein im wie eine englische Apotheke eingerichteten Schankraum drangehängt.
Gez.
Heinrich Töns
CDU-Fraktion





